Übernahme der HGe 4/4' 16Die DFB hat am 10.09.07 von der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) die Elektrolokomotive HGe 4/4' Nummer 16 übernommen. Durch die Übernahme konnte die Lok vor dem Schneidbrenner, sprich vor der Verschrottung, gerettet werden. Die Lok wird bei der DFB bis auf weiteres im Originalzustand abgestellt. Sollte sich im Verlauf der kommenden Jahre der Bedarf nach einer leistungsstarken Diesellokomotive HGm 4/4 erhärten, soll die Lok 16 mit einem diesel-elektrischen Antrieb versehen werden. Die Loks der Serie HGe 4/4' sind DIE klassischen Furkaloks, haben sie doch seit der Elektrifizierung in den 40-er Jahren bis zur Betriebseinstellung Ende 1981 die Hauptlast des Verkehrs, insbesondere die weltbekannten Glacier-Express-Züge, befördert. Wir sind stolz, nun ein solches Fahrzeug in unserem Eigentum zu haben. Entsprechend ist bereits jetzt klar, dass das äussere Erscheinungsbild der Lok bei einem Umbau möglichst wenig verändert werden soll. Hätten Sie nicht auch Freude, auf der Bergstrecke eine 4/4' fahren zu sehen? Die Lok 16 wurde 1939 im Anschluss an die Krokodile der damaligen Visp-Zermatt-Bahn (VZ, später BVZ) gebaut. Sie bildete das Vorbild der später an die Furka-Oberalp-Bahn (FO) gelieferten Loks. Nach einem schweren Unfall im Jahr 1951 wurde die Lok durch die Industrie (SLM/MFO) neu aufgebaut und 1952 dem Betrieb übergeben. Entsprechend ist auf den Lokschildern das Jahr der Wieder-Inbetriebnahme aufgeführt. Für den Einsatz im Pendelzug, insbesondere zwischen Täsch und Zermatt, hat die BVZ die Lok umgebaut. Das dabei eingebaute Bremssystem II (BS2) macht genau diese Lok für die DFB so interessant: Die Lok 16 ist die einzige HGe 4/4', welche ohne zusätzliche Begleitung, d.h. einmännig, verkehren darf.
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Von der Idee bis zur Überfuhr nach Gletsch: |
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