Diesellok HGm 51
Technische Daten Lok
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Motor:
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Dieselmotor Deutz, 12-Zylinder, Turbolader, Leistung 280 PS (BF12L714)
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Antrieb:
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Das Drehmoment wird vom Dieselmotor mittels Kardanwelle zum Drehmomentwandler übertragen. Von da kann wahlweise auf das Adhäsions- oder Zahnradgetriebe
gearbeitet werden. Für langsame bzw. schwere Fahrten kann eine Untersetzung zugeschaltet werden (Rangiergang).
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Adhäsion:
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2 Achsen, beide angetrieben
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Zahnrad:
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je ein Trieb- und Bremszahnrad
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Bremsen:
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a) Handbremse, nur auf die Adhäsion wirkend
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b) Auf die Vakuum-Hauptleitung (HL) wirkende Führerbremsventile. Ab der HL steuert ein Proportionalventil die Druckluftbremse (wirkend auf Bremszahnrad und
Adhäsionsachsen) der Lok an
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c) Federspeicher als Bremssystem II im Zahnradbetrieb (auf Brems- und Triebzahnrad wirkend)
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Sicherheitseinrichtungen:
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Sicherheitssteuerung TRAS 1000 mit den Funktionen:
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a) Totmann und Wachsamkeit (zeitabhängige Sifa)
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b) Geschwindigkeitsüberwachung
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c) Rückrollschutz
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d) Elektronischer Fahrtenschreiber (Registrierung Fahrdaten)
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Batteriespannung:
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24 Volt
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Vmax:
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Adhäsion 25 km/h, Zahnrad 12 km/h
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Gewicht:
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21 t
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Länge über Puffer:
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6.70 m
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Breite:
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2.30 m (ohne Handläufe)
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Baujahr:
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Umbau durch die DFB 1987
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Übernommen von:
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Fa. Vanoli
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Technische Daten Schneefräse
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Motor:
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Dieselmotor Deutz, 6-Zylinder, Turbolader, Leistung 122 kW / 168 PS
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Trommelantrieb:
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Das Drehmoment wird vom Dieselmotor über Kupplung, Kardanwelle und Kettengetriebe zur Trommel geleitet.
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Höhenverstellung:
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Hydraulisch mittels Hebezylindern, Hydraulikpume vom Dieselmotor angetrieben
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Auswürfe:
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Die beiden Auswurfkamine können einzeln elektrisch gedreht werden.
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Bedienung:
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Ab dem Führerstand der HGm ferngesteuert.
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Betriebsmittel:
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a) Batteriespannung 24 Volt ab Lok HGm 51
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b) Dieseltreibstoff ab Lok HGm 51
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c) Druckluft ab HGm 51
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Gewicht:
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3.5 t
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Räumbreite:
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2.67 m
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Trommeldurchmesser:
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1.00 m
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Max. Räumhöhe:
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ca. 1.3 m
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Einsatz
Der jährliche Einsatz beginnt mit der meist harten
Schneeräumung. Mittels Tiefgänger werden die schweren Peter-Raupenfräsen zu den Arbeitsorten gebracht,
bei Schneehöhen von unter 1 Meter wird mit der an die HGm
montierbaren Schneefräse geräumt. Der typische Einsatz während den in der Sommersaison stattfindenden
Baueinsätzen findet zumeist mit dem Kranwagen statt.
Übernahme durch die DFB / Umbau
Die HGm 51 entstand aus einer Baulok des Schwammendinger Strassenbahn-Tunnels in
Zürich. Die Lok wurde von der DFB verlängert und
verbreitert, ein neues Führerhaus wurde aufgebaut und ein Zahnradantrieb eingebaut. Dieser konnte von einem ausrangierten
Triebwagen der Monte-Generoso-Bahn übernommen
werden. Die Lok wurde erstmals im Sommer 1987 von Realp her an der Bergstrecke eingesetzt. Im Laufe der Jahre erfolgten
verschiedene Anpassungen und Verbesserungen, ein
leistungsstarker Kompressor sowie ein Kühler für das Wandleröl wurden eingebaut (beide hydrostatisch betrieben),
ein stärkerer Dieselmotor konnte beschafft werden.
Damit die Schneeräumung effizienter durchgeführt werden kann, wurde ein Peter-Fräsaggregat so umgebaut,
dass es an die Lok montiert und von deren Führerstand her
fernbedient werden kann.
Im Winter 97/98 wurde die Lok unter der Leitung von Peter Schär der
notwendigen Grossrevision unterzogen. Die Bremsanlage wurde entsprechend den Vorschriften des Bundesamtes für
Verkehr (BAV) umgebaut und in die bei einer Zahnradlok notwendigen zwei Bremssysteme unterteilt. Eine auf die beiden
Achsen wirkende Handbremse wurde eingebaut. Die Elektrik wurde
grundlegend geändert, die Bedienung wurde für den Lokführer einfacher und somit auch sicherer, die Lok
wurde bestmöglich gegen thermische Überlastungen
abgesichert. Die hydrostatische Hilfsbetriebeanlage wurde saniert.
Im Winter 02/03 wurde die Lok mit einer
Elektronischen Sicherheitseinrichtung der Fa. Seratec ausgerüstet.
Die Lok verfügt nun über eine Sifa, welche den Zug im Notfall
zum stehen bringt (Bremsung Bremssystem I, Auskuppeln des Antriebs,
Sicherung mit dem Bremssystem II). Diese Einrichtung erlaubt nun den
einmännigen Streckendienst der Lok.
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